Liebe Tierfreunde,

als Hundehalter oder Züchter möchten Sie natürlich wissen, was Sie Ihrem Hund zu fressen geben. Doch die gesetzlich vorgeschriebenen Deklarationen sind nicht immer leicht zu verstehen und werden von verschiedenen Futterherstellern auch unterschiedlich interpretiert. Welche Rohstoffe stecken also hinter welchen Gruppenbezeichnungen?

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse

Zur Eiweiß-Versorgung verwenden wir für unser Futter Frischfleisch sowie schonend getrocknetes und fein gemahlenes Fleisch, das ausschließlich aus für den menschlichen Verzehr freigegebenen und geschlachteten Tieren gewonnen wird. Die Ausgangsprodukte stammen aus kontrollierten Schlachthöfen und werden von speziell hierfür zugelassenen Betrieben weiter verarbeitet. Die Verarbeitung so genannter Kadavermehle oder anderer Schlachtabfälle, die üblicherweise in Tierkörper-Beseitigungsanstalten weiter verarbeitet werden (z. B. Hufe, Federn, Köpfe, Gehirn und Rückenmark von Wiederkäuern, Geflügelfüße usw.) sind in der EU verboten und waren für uns schon immer ein absolutes Tabu.

Um  eine optimale Verdaulichkeit und Bekömmlichkeit des Futters zu erreichen und die Aminosäure-Versorgung zu optimieren ohne ein Zuviel an Eiweiß im Futter zu bekommen, kombinieren wir in der Regel verschiedene Eiweiße je nach Futtersorte von verschiedenen Tierarten miteinander. Dabei kommen verschiedene Fleischsorten sowohl vom Geflügel (überwiegend aus Deutschland, z. T. auch aus anderen EU-Staaten), vom Rind (ausschließlich aus Deutschland) und vom  Lamm (überwiegend aus Australien bzw. Neuseeland).

Da wir nur Proteine von gesund geschlachteten Tieren verarbeiten, und diese Proteine bei der schonenden Trocknung erhitzt werden, kann die Übertragung von Krankheitserregern über das Futter ausgeschlossen werden.

Getreide

I. d. R. werden Mais,  Weizen und Gerste genutzt. Wir setzen diese Sorten als echtes Vollkorn-Getreide ein. Unsere Getreide beziehen wir entweder direkt von den Landwirten unserer Region bzw. über den klassischen Agrarhandel in Süddeutschland. Weiterhin setzen wir gekörnten Reis ein, den wir von Lebensmittelbetrieben überwiegend aus Italien beziehen.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse

Hierzu gehören im Wesentlichen die Ballaststoffträger, also Rübenfasern, Weizenmehl und Grießkleie. Hierbei handelt  es sich um schwer lösliche Fasern, die ihre Wirkung insbesondere im  Dickdarm entfalten und dort die Darmflora positiv beeinflussen. Weiterhin gehören in diese Gruppe auch andere Getreidekleber und Leinsamen. Die von uns verwendeten pflanzlichen Nebenerzeugnisse stammen aus Deutschland.

Öle und Fette

Hierunter versteht man pflanzliche Öle (zur Verbesserung der Gehalte an essentiellen Fettsäuren) sowie tierische Fette von Geflügel und Rind. Die Fette beziehen wir ebenfalls von deutschen Herstellern.

Eier und Ei-Erzeugnisse

Hierfür verwenden wir ausschließlich schonend hergestelltes Vollei-Pulver.

Fisch und Fisch-Nebenerzeugnisse

Wir setzen ausschließlich schonend hergestelltes Fischmehl aus einem deutschen Herstellungsbetrieb ein. Das gewährleistet eine besonders gute Frische der Ware.

Hefen

Unsere Hefe ist eine echte, schonend getrocknete Bierhefe.

Gemüse

Unter Gemüse verstehen wir getrocknete Erbsen, Karotten, Chicoree und Tomaten.

Mineralstoffe

In unserem  Produkt ist  lediglich  eine zusätzliche Ergänzung von Natrium über Natriumchlorid (Kochsalz) notwendig.

Sie sehen also,  dass wir uns bemühen,  unsere Rohstoffe möglichst in Werksnähe zu beziehen, um hier optimale Frische der Rohstoffe sicherzustellen. Letztendlich entscheidet aber wie gesagt nicht ein einzelner Rohstoff über die Qualität eines Futters, sondern die Gesamtkonzeption und die schonende Herstellung der Produkte. Dies ist einer der wichtigsten Augenmerke, auf die wir mit unseren modernen Produktionsanlagen großen Wert legen.

Ihre
Andrea Plattfaut

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